Ohne Gott wäre alles schlimmer

Das Jahr 2020 bringt für alle Menschen viele Herausforderungen mit sich. Zu den alltäglichen Problemen, zu gesundheitlichen Problemen, zu finanziellen Problemen kommen Covid 19 und soziale Distanz hinzu und machen allen Menschen das Leben schwer. Viele Menschen haben ihre Arbeit verloren, viele Firmen sind in den Konkurs manövriert worden, viele Menschen sind einsam. Besonders alte und kranke Menschen, die vielleicht auch noch alleine leben, leiden unter der täglichen Situation.

Viele Menschen fragen sich, warum lässt Gott das zu, warum muss so etwas passieren, warum hat Gott mich vergessen? Egal wie schlimm die Situation ist, ob auf beruflicher, familiärer oder gesundheitlicher Ebene. Gott trägt uns durch jede Situation hindurch und mildert jede Situation ab. Ohne ihn würde es uns noch viel schlechter gehen. Wir sind niemals alleine. Gott ist immer da, rund um die Uhr. Alles was wir erleben hat einen tieferen Sinn. Auch wenn uns dieser oft erst viel später bewusst wird. Wir sind hier um zu lernen und uns zu entwickeln. Aber dabei werden wir grundsätzlich von Gott unterstützt. Wir gehen diesen ganzen Weg niemals alleine. Sobald uns das bewusst wird, spüren wir die Kraft Gottes und seine Anwesenheit und schon wird alles leichter.

 

Wir können uns vorstellen, dass unser Leben in einem schönen Reisemobil stattfindet, in dem wir durch alle Etappen unseres Lebens reisen. Wenn wir Gott als unseren Fahrer in diesem Reisemobil einsetzen und ihm überlassen, uns jederzeit an den richtigen Ort zu bringen, können wir uns entspannen. Wir werden auf unserem Weg Regen, Hagel, Sturm, Schnee und Sonne ausgesetzt sein. Aber mit Gott als Fahrer, können wir absolut sicher sein, dass all diese Wetterkapriolen unserem Reisemobil nichts anhaben können. Bevor etwas wirklich Schlimmes passiert, hat er uns schon in sichere Gefilde gefahren.

Wenn wir sehr krank sind, können wir es Gott als unseren Heiler überlassen, das richtige Mittel für uns zu finden. Und sobald wir das tun, bekommen wir ganz zufällig Informationen über die Mittel, die uns wirklich helfen. Wir werden auf natürliche Art geheilt. Das geht allerdings nicht immer so schnell, wie wir es gerne hätten. Wir brauchen dazu Geduld und Vertrauen. Aber genau dafür gibt es die richtigen Schwingungen im Sanjeevini. Die Sanjeevinis sind die Hilfen, die Gott uns zur Verfügung stellt, damit wir selber etwas für uns tun können. Denn auch, wenn Gott unser Fahrer ist, müssen wir unser Reisemobil selbst in Ordnung halten.

Die gesamte Situation in diesem Jahr gibt uns die Möglichkeit, in die Stille zu gehen, über unser Leben nachzudenken, mit Gott zu kommunizieren und zu lernen, wie wir Gott die Führung überlassen und wie wir Geduld und Vertrauen aufbauen. Wir können uns bewusst mit den fünf Werten auseinandersetzen und sie in unser Leben integrieren. Dieses Jahr gibt uns die Zeit dazu. Und je mehr wir uns damit beschäftigen und je mehr wir zu Gott in uns selbst finden, umso fruchtbarer wird das Jahr 2020 für uns sein.

Ich habe es nach acht Monaten das erste Mal geschafft, die Treppe hinunterzugehen und das Haus zu verlassen. Ich benutze zwar Krücken aber das sind nur Hilfsmittel, die ich vorübergehend benötige. Ich habe den Platz hinter dem Lenkrad meines Reisemobils Gott überlassen. Und Stück für Stück geht es mir besser und besser. Das erste Mal draussen zu stehen und frische Luft zu atmen war ein unglaublich schönes Geschenk. Es war Gottes Geschenk an mich, damit ich sehen konnte, dass es wirklich aufwärts geht.

Also lasst den Kopf nicht hängen. Egal wie krank ihr seid oder durch welche Probleme ihr auch gehen müsst, macht euch bewusst, ihr seid nie alleine. Ihr könnt es gar nicht sein denn Gott ist immer in euch. Überlasst ihm das Lenkrad und erlaubt ihm, euer Fahrer zu sein. Ihr werden schnell merken, wie positiv das ist und wie gut es euch tut. Und denkt daran, ohne Gott wäre die schlimmste Krankheit, die schlimmste Situation noch viel viel schlimmer.

Ich sende euch allen eine innige Umarmung und meine Liebe.

Eure Andschana

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